
Einsiedlerei (Höhle) des heiligen Remaklus
Cugnon ist uns wegen seiner Vergangenheit in der Merowingerzeit bekannt. Der König Sigibert III, König Austrasiens, schenkte dem Bischof von Trier das Gebiet Congidunum mit dem Wunsch, dort unter der Leitung von Rimaglius, Abt in Solignac, ein Kloster zu gründen (Schenkungsurkunde von 644). Das Kloster ist nicht in Cugnon entstanden. Die Legende berichtet, dass der Heilige Remaclus als Eremit dort gelebt hätte und sich täglich mit seinem Esel in die benachbarten Dörfer begeben hätte. Ein Wolf hätte den Esel eines Tages verzehrt und hätte von da an dem Einsiedler gedient. Der Heilige Remaclus hätte viele Jahre in der Höhle gelebt und und letztendlich die Abtei von Savelot-Malmédy gegründet, wo er erster Abt war.
(Textquelle : Jean-Etienne Hallet).
Kategorien Entdeckungen
Bauliches Erbe, Religiöses Gebäude.
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6880 - Cugnon
